Mineralienfundpunkte des Erzgebirges dokumentiert

Walter Hajeks faszinierende Einblicke in die Mineralienwelt

Einen interessanten Vortrag erfuhr die Fachgruppe Mineralogie im Kultur- und Heimatverein Magdeburg am vergangenen Mittwoch im Naturfreundehaus der Landeshauptstadt. Der Braunschweiger Autor und Mikrofotograf Walter Hajek war wieder einmal gefeierter Gast in den Kreisen Magdeburger Mineralienfreunde. Er ist Autor der Bücher "Kristallwelten Marienberg, Bergstadt Marienberg im sächsischen Erzgebirge", "Mineralien aus dem Erzgebirge", Co-Autor der Bücher "Mineralienpracht im alten Bergbaugebiet von Schwaz/Brixlegg in Tirol", "Neue Mineralschätze des Harzes", sowie mehrere Fachartikel in der Zeitschrift Lapis und bekannt durch Vorträge bei vielen Mineralienvereinen.Er brillierte mit phantastischen Bildern von Mineralienfunden, die er auf seinen zahlreichen Exkursionen durch Erzgebirge, Vogtland und ins Böhmische seit 1992 gesammelt hatte. Gestochen scharfe Fotos in den Bereichen 0,2 Millimeter und etwas größer zeigten Brillanz, Farbenvielfalt, Formenreichtum und Vergesellschaftungen der Grundbestandteile unserer Erde. Dabei waren auch Aufnahmen aus seinen Büchern über den Erzbergbau rund um die sächsische Bergstadt Marienberg unter dem Titel Mineralien aus dem Erzgebirge - Revier der Bergstadt Marienberg im Sächsischen Erzgebirge (siehe Foto). Neben genauen Fundortbeschreibungen, zahlreichen Kartenskizzen gab es auch so manchen Schwank unter Sammlerfreunden, besonders über die einmaligen Funde seiner treuen Begleiterin Margot Hajek, die selbst seine mühevolle Arbeit am Berg so manches Mal in den Schatten stellten. Ein bereichernder Abend für alle Teilnehmer der Fachgruppe, danke, Walter Hajek. 

 

Alle Fotos von Walter Hajek mit freundlicher Genehmigung

Sie zeigen (von oben): 

Proustit aus dem Marienberger Revier, Bildbreite 1,5 Millimeter

Der durchsichtige, prächtige Autunit aus dem Vogtland zeigt eindrucksvoll die phantastische Welt der Kristalle

Parasymplesit aus dem Marienberger Revier, Bildbreite 0,8 Millimeter

Parasymplesit mit Proustit, Bildbreite 1,1 Millimeter.